kontroversen einer grossstadt
hello ladies and gentlemen
und schon wieder ist eine woche, und somit auch schon bald das wochende, passé. zeit, für ein kleines update:
während das ganze letzte wochende eher hektisch war, ging es in diesem sehr ruhig zu und her. als am freitag um 1.10 pm endlich die schule aus war, gingen ich und marco (vom first course) zerst etwas kleines essen und danach in den wunderschönen stanley park. um in diesen zu gelangen, namen wir zuerst den zug (auch skytrain genannt) um danach durch das wohl wohlhabendste viertel von vancouver zu flanieren. es war wirklich eindrücklich, wie nah doch reichtum und luxus und armut beieinander liegen. in diesem falle ist es nicht nur eine redewendung. da startest du auf einer strasse, umgeben von abfall und pennern und 10 minuten später, auf der selben strasse flanierend versteht sich, bist du in der luxuriösen umgebung rund um coal harbor. riesige wohnblöcke umgeben dieses wohngebiet. natürlech dürfen die aufgemotzten autos (deutsche marken sind sehr beliebt bei der high-society), die protzigen yachten und die grossen appartements nicht fehlen. ich habe mir sagen lassen, dass man in dieser gegend für eine kleine wohnung (sagen wir mal ein besseres studio) gut und gerne 1.5 millionen bezahlt. amazing! nun gut, das war ja eigentlich nur der anfang des kleinen trippes. nach weiteren 5 minuten sind wir nun im stanley park angekommen.

was hier nach einem gemütlichen feierabendspaziergang aussieht ist in wirklichkeit eine strecken zwischen 11 und 12 kilometer, welche wir in gut und gerne 2.5 stunden absolviert hatten. ich muss allerdings gestehen, dass wir, in anbetracht der sich anbahnenden einnachtung, eine kleine abkürzung genommen haben. um beim thema zu bleiben: auch hier ist die kontroverse zwischen grossstadt und natur beeindruckend. da bist du im zentrum der stadt und 10-15 minuten später in der fast unberührten natur. krass!
es war wunderschön und ich hatte es nötig, einmal den kopf frei zu kriegen und einfach einwenig die natur zu geniessen. am abend dann blieb ich zu hause, schaute einwenig fern und widmete mich den hausaufgaben.
samstag morgen und nachmittag sind eigentlich kaum der rede wert. ich war nur am computer und habe mails beantwortet (danke an dieser stelle für die post ;D), habe weitere hausaufgaben gemacht, gegessen und noch einwenig fern gesehen. und da kanada ein dermassen eishockeyverrücktes land ist, ging es auch nicht lange, bis ich auf hockey gestossen bin. das allstar game 2008 wurde live übertragen. am abend dann traf ich mich mit stephan (ebenfalls ein kumpel vom first cours) bei der schule und wir gingen in einen liquor store.
hierzu ein kleiner exkurs:
liquor stores sind spezielle läden, wo man alkoholische getränke kaufen kann. denn, nicht so wie bei uns in der schweiz, gibt es alkohol NUR in diesen liquor stores sowie auch in bars, clubs, discos und restaurants. desweiteren ist es nicht erlaubt, in der öffentlichkeit alkohol mit sich zu führen - solange dieser sichtbar ist. es ist also NICHT okay, eine flasche bier auf der strasse zu trinken, jedoch ist es okay, diese in einem extra dafür gemachten, braunen behälter mit sich zu führen und zu trinken. das sieht dann etwa so aus:

wer also nach alkoholischen getränken sucht, ist in einem supermarkt à la coop an der falschen adresse! by the way, wer hier generell einen supermarket sucht, wird nicht findig. denn hier heissen diese drugstors (z.b. london drugs, oder shopper's drugs). Strange, oder? =)
also machten wir uns dann mit einem gascho bier auf den weg in richtung YWCA (ein hostel - Young Women's Christian Association), wo ein paar girls (namentlich Bettina, Anne-Kathrin, Valérie und Sanne) aus meiner klasse wohnen. dort angekommen, nahmen wir platz in einer der lounges. dazu gesellten sich noch simone und camille von meiner klasse und wir hatten einen gemütlichen abend. einwenig später an diesem abend, machten wir uns auf den weg in ein pub, nicht weit entfernt vom hostel. als ich da so stand vor der eingangstüre des YWCA, mit einem bier (ohne tüte) in der hand, hört ich plötzlich den typen von der reception durch die sprechanlage sagen: "ich würde aufpassen mit dem alkohol in der hand, wenn die polizei euch so sieht, werdet ihr verhaftet". schnell leer getrunken und weiter gings. das pub war okay, aber ich war dermassen müde, dass ich eine stunde später den letzten skytrain nahm und nach hause ging.
und bald darauf war es auch schon sonntag morgen. als ich aufgewacht bin, war niemand zu hause. endlich ein bisschen ruhe im haus. schön war es. später ging ich dann nach downtown vancouver, alleine, um einwenig die gegend auszukundschaften. daraus resultierte eigentlich nichts schlaues, ausser ein paar schönen fotos =)
die kommende woche wird bestimmt wieder wie im fluge vergehen. Am dienstagabend steht ein weiteres canucks spiel auf dem programm und am freitag starten wir in richtung Big White Ski Resort.
Das wird spitze =)
Ich wünsche euch allen eine tolle woche und bis zum nächsten mal
liebi grüess
mänu
p.s.: wer schreibfehler findet, darf diese behalten!!! =)
some links:
Big White Ski Resort
Stanley Park
YWCA
Vancouver Canucks
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