! road trip day six !
Pünktlich um 8 uhr war wiederum tagwach. Nach dusche und styling ging es ab nach las vegas, sightseeing. Was ich noch vergass zu schreiben war, dass unser hotel im unteren stock ein eigenes casino besitzt. Dort durchgelaufen und ein paar kilometer weiter, assen wir in einem fastfood laden unser breakfast. Ich hatte eine art rührei-mit-speck-burrito und stefan einen breakfastburger. Vis-à-vis der strasse ist der tower stratosphere, welcher uns gut 300 meter in die höhe beförderte. Von dort hatten wir eine wunderbare sicht auf die wüste und las vegas. Das spezielle an diesem tower ist jedoch, dass sich drei 8erbahnen dort oben befinden, welche stephan (zumindest 2 davon) ausprobiert hat. Ich habe mir das ganze auf sicherem boden im tower angeschaut, hehe..
danach nahmen wir den bus bis ans ende des berühmten las vegas strips, wo sich alle die berühmt berüchtigten casinos und hotels befinden: new york, new york (nachbildung von new york, innen und aussen!!), pallazio, luxor (mit sphinx und pyramide), treasure island und viele mehr. Bei strahlendem sonnenschein, mässiger hitze und angenehmem wind, liefen wir nun den ganzen strip hinauf, bis wir nicht mehr konnten. Als letztes liefen wir noch durch das riesige casino des MGM grand hotels, welches wirklich GRAND war. Dort drin fand man autos, stylische restaurants und jetzt kommt es: ein löwengehege!! War toll anzusehen, aber in meinen augen ist dies tierquälerei. Egal!
Nun war wieder bus fahren angesagt, über umwegen zurück zum auto, welches vor unserem hotel parkiert war. Auf halber strecke dann ein unfall, ein taxi fuhr in eine limmo, was zu einem kleinen verkehrschoas geführt hat. Ein paar minuten später kamen wir 2 blocks vor unserem hotel an, da wir unbedingt noch in eines der berühmtesten casino gehen wollten: das golden nugget. Einige von euch werden es sicher kennen, denn dort werden die grössten pokerturniere ausgetragen. Nachdem wir auch dies abgehakt haben, waren wir ready um las vegas zu verlassen.
ein paar staukilometer weiter, sahen wir die ersten ansätze von wüste, denn wir fuhren ins death valley, welches bekannt ist für den tiefsten punkt unter dem meererspiegel in ganz amerika. Auf halber strecke ein weiteres highlight, denn schon von weitem sahen wir einen kleinen sandsturm, eine sandhose. Dies war witzig, hielt uns aber zum glück nicht auf, den tiefsten punkt de USA zu erreichen. Da standen wir nun also, 85.5 meter unter dem meeresspiegel in einem ausgetrockneten salzsee. Wahnsinn. Die weiterfahren muss ich nicht weiter erläutern, es waren nur gute 100 km durch die wüste, bis wir wieder etwas spezielles sahen: Sanddünen und dies in einer steinwüste..
danach wurde es langsam dunkel und wir wussten ja noch immer nicht wo übernachten. Dann plötzlich kam ein hotel aus dem nichts, am ende des death valley’s. wir gingen in die lobby und fragten, ob sie noch ein zimmer frei hätten. Kein problem, aber der preis war ein klein bisschen über unserem budget: 350 dollar =)
so fuhren wir weiter über stock und stein, auf und ab. Es war schlimmer als jede passstrasse in der schweiz. Irgendwo in der pampa dann fanden wir ein anderes motel. Als wir jedoch den benzinpreis sahen (mehr als 5 dollar für die gallone, was 2 dollar mehr ist als normal), fuhren wir weiter. Es ist klar, das an diesen orten kapital aus der misslage von personen geschlagen wird. Aber wir hatten ja noch zeit. Etwa 100 kilometer weiter sahen wir wieder zivilisation und hier fanden wir auch das hotel aus welchem ich schreibe. Also hotel ist übertrieben, es ist ein schlechtes motel, aber was solls, es bieten ein bett und eine dusche, jedoch kaum eine heizung und weder internet noch tv. Die besitzer waren beide besoffen als wir den check-in machten und kein papier, kein pass und nichts musste unterschrieben und vorgezeigt werden. Ich gab ihm (herr seberger – seine mutter war indianerin und der vater deutscher…) das geld und er mir den schlüssel und der deal war okey.. meine güte und erst das zimmer, also besser gesagt das bungalow. So etwas habe ich noch nie gesehen, es fiel bei jedem windstoss fast auseinander, hehe.. aber was solls. wir hatten beide angst, dass wir demnächst von den besitzern ermordet werden oder unser auto oder unsere sachen gestolen werden.
Jedoch schreibe ich euch jetzt von nächsten morgen, was der beweis ist, dass alles okey ist und wir nun wohlauf unsere fahrt in richtung yosemite national park fortsetzen können.
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